Pünktlich zu Ostern legen unsere Hennen wieder zu 100 %. Durch Neuaufstallung im Januar hatten wir zwischenzeitlich eine Eierflaute, die nicht wie in den USA durch Vogelgrippe entstanden ist sondern bei uns der normale Zyklus bei einem Hennenwechsel zwei bis drei mal im Jahr vorkommt.
Allerdings mussten wir aufgrund der Rahmenbedingungen wie Zusätzlich Dokumentationen, Lohnerhöhungen und verteuerten Zukauf die Eierpreise entsprechend anpassen. Die Landwirtschaft als niedrig- Lohn –Sektor und Zeitintensive Produktion, darunter zählen auch die Obstbetriebe spüren jede Lohnanpassung im Mindestlohnsektor sofort. Daher sind steigende Lebensmittelpreise dem geschuldet und dem, dass die Supermärkte nicht z.B. ein gewissen Cent oder Eurobetrag aufschlagen, sondern immer %. D.h. bei steigenden Produktkosten z.B Milch von 35 auf 45 Cent, wird diese nicht 10 Cent teurer sondern bei 100% Aufschlag halt 20 Cent. Somit gibt es nur einen echten Gewinner bei jeder Preissteigerung und Lohnerhöhung.
Wir hoffen mit dem Produkt Ei, ob gefärbt und vorgekocht oder als rohes Ei, ihrem Osterfest dem traditionellen Flair geben können und das alle das Osterfest entsprechend genießen können.
Wir warten dagegen dringend auf Regen, um den Sommersaaten und den Feldbeständen den Grundstein für eine gute Ernte geben zu können. Die brauche wir auch dringend um den zu geringen Erzeugerpreisen gegensteuern zu können.